Der Sommer wird heiß – eine vorsorgliche Hochauslastungsanzeige

Sehen schön aus, sind aber vor allem im Fuhrpark, weil sie geliefert werden konnten: Fiat Tipo Kombi.

Es gab schon immer Leute, die mit teilAuto in den Urlaub gefahren sind. Wir als Anbieter fanden und finden das auch gut so. Manchmal kommen wenig genutzte Fahrzeuge so doch noch auf die jährliche Laufleistung, die ein Carsharing-Auto braucht, um rentabel zu sein. Zusätzlich stocken wir unseren Fuhrpark im Sommer immer auf, weil wir ja schon wissen, dass die Auslastung hochgeht. 

Reinhard grast Deutschland nach Autos ab

Seit vergangenem Jahr ist das mit dem Aufstocken jedoch schwieriger geworden. Erst herrschte Chipmangel, weil die asiatischen Häfen dicht waren, jetzt fehlen unter anderem die Kabelbäume aus der Ukraine. Aktuell ist es deshalb nicht ganz so leicht, Neuwagen zu bekommen. Früher haben wir meist mit einer Handvoll regionaler Autohäuser zusammengearbeitet. Heute muss unser Fahrzeugeinkäufer Reinhard die gesamte Bundesrepublik abgrasen, um irgendwo noch ein paar Autos aufzutreiben. Dabei konkurriert er mit Mietwagenfirmen und anderen geschäftlichen Kunden. 

Patrick legt Fuhrpark-Prämissen ad acta

Gerade urlaubsgeeignete Fahrzeugklassen, wie Kompakte, Hochdachkombi, Mittelklasse und Busse, sind derzeit rar gesät. Früher haben wir nur eine begrenzte Anzahl von Marken im Fuhrpark gehabt, damit alles schön ähnlich und vergleichbar blieb. Die meisten Autos waren Renaults, VWs oder Fords. Inzwischen fahren bei unseren Kompakten auch Opel Astra, Kia Ceed Sportswagon, Fiat Tipo Kombi und demnächst Škoda Fabia Kombi. Wir wissen, viele von Ihnen finden es gar nicht so schlecht, mal neue Modelle auszuprobieren. Unser Fuhrparkchef Patrick ist trotzdem traurig. Zum einen weil es unübersichtlicher wird, was Funktionen und Ausstattung betrifft, zum anderen weil auch die zusätzlichen Modelle unseren Fahrzeugbedarf nicht abdecken können. 

Foto: Susann Jähnichen

Mietwagenleute rennen uns die Bude ein 

In den zwei Corona-Sommern schnellte unsere Auslastung nach oben, weil viele von Ihnen Urlaub in Deutschland gemacht haben und dafür ein Auto brauchten. Aktuell geht es wieder häufiger ins Ausland. Allerdings stellen wir dabei fest, dass Menschen, die früher eher mit Zug oder Flugzeug in den Urlaub gereist sind und sich dann vor Ort einen Mietwagen genommen haben, auf uns umschwenken. Gerade in Urlaubsregionen haben die Mietwagenpreise offensichtlich so stark angezogen, dass es finanziell günstiger kommt, gleich von Zuhause aus mit teilAuto loszufahren. Ein erneuter Paradigmenwechsel also. 

Was wollen wir Ihnen mit diesem Beitrag sagen? 

Wir ackern. Wir sind flexibel. Wir nehmen, was wir kriegen können, und behalten teilAuto-Fahrzeuge länger in der Flotte. Trotzdem werden wir in diesem Sommer nicht so viele Autos haben, wie wir und Sie gern hätten. Es wird Hochauslastungszeiten geben, in denen gerade Spontanbucher*innen Schwierigkeiten bekommen könnten, ein Auto in der Nähe zu finden. Vorübergehende Engpässe, wie wir Sie bereits von Feiertagen im Mai oder Wochenenden in der Dresdner Neustadt kennen, werden diesen Sommer vermutlich häufiger werden. Wir bitten Sie deshalb, Verständnis zu haben und, wo es geht, vorausschauend zu buchen. 

Ein paar Lösungsansätze gibt es doch

Für Kurzfahrten:

1) Aus unserer Erfahrung heraus werden E-Autos seltener für Langfahrten gebucht. Falls Sie eine spontane Kurzfahrt antreten wollen, lohnt es sich deshalb, auch unser E-Auto-Angebot zu berücksichtigen. Gerade in Dresden sind ja inzwischen gut 50 Elektro-Fahrzeuge stationiert.

2) Leipzig hat „nur“ 30 E-Autos, dafür aber noch das cityflitzer-Angebot, bei dem alle Fahrten maximal 48 Stunden dauern dürfen.

3) Wir werden einige teilAuto-Fahrzeuge vorübergehend mit Buchungszeitbegrenzungen von drei Tagen versehen, um ein Grundangebot an bestimmten Standorten aufrecht zu erhalten. Das ist wieder ein kleiner Prämissenbruch, aber genau das haben wir sogar schon letztes Jahr gemacht. 

Für Langfahrten:

Wir haben noch mehrere hundert Autos – vor allem Mittelklasse – in Bestellung, deren Lieferdatum unklar ist. Gern können Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse unter sommer22@teilauto.net melden und wir informieren Sie direkt, sobald zusätzliche Autos eintreffen. (Hinweis: Es lohnt sich nicht, Busse und Hochdachkombi lang anzufragen, da liegen die Bestellungen komplett auf Eis.)

Wir hoffen, dass wir durch transparente Kommunikation, besonderen Einsatz und Flexibilität am Ende doch besser durch den Sommer kommen, als gedacht und wünschen schon einmal vorausschauend: Gute Fahrt! 

70 Kommentare

  1. Salut! Danke für die offenen Worte. Mich hat es zuletzt auch sehr geärgert, daß wirklich viele Autos in meiner Nähe ständig wochenweise gebucht sind. Somit begrüße ich es sehr, wenn Buchungen zeitlich begrenzt werden. MfG Carolin

  2. Super! Ja es ist eine Herausforderung. Wir haben auch einen Bus für 10 Tage gemietet (schon vor 6 Monaten für diesen Sommer), haben aber auch spontanen Bedarf. Klare Informationen helfen sehr bei der eigenen Erwartungshaltung 🙂

    VG

  3. Danke für die tollen Newsletter. Nie Zuviel Info und auch sonst wird man von euch nicht zugespamt. So lese ich jedesmal was es so neues gibt bei Euch. Es werden immer die Themen angesprochen, di mir auch aktuell durch den Kopf geistern. Ich bin Anwohnerin der Dresdner Neustadt und finde die teilweise Buchungszeitbegrenzung auch klasse, da ich das Fuhrpark Angebot vor allem für Kurzfahrten rund ums Wochenende nutze.

  4. Danke an das Teilauto-Team für den Einsatz!
    Wir haben bereits vor Jahren unser Auto abgeschafft, was nur Dank Teilauto
    möglich war.
    Ich finde es nach wie vor wichtig auch 8-10 Tage mit einem Teilauto in Urlaub
    fahren zu können.
    HD Käsler

  5. Auch wenn es hier nur ein Randaspekt ist: Ich hatte diese Woche erstmals einen Kia Ceed Sportswagon, da „mein“ Ford offenbar noch in der Werkstatt ist. Und auch – oder gerade – mit einem völligen Außenseiterproblem habe ich hier eine äußerst positive Erfahrung gemacht: Das ist der erste Wagen überhaupt, den ich mit 2,10 Meter Körperlänge wirklich uneingeschränkt wie „Normalsterbliche“ fahren kann. Insofern eine neue erste Wahl für die Zukunft mit teilAuto – jedenfalls für die extra lange Randgruppe.

  6. Das nächstgelene Auto zu meiner Wohnung ist aktuell für zwei ganze Monate (!) von einer einzigen Person gebucht. Ein zusätzliches Fahrzeug bzw. Ersatzfahrzeug für diese Station scheint aktuell nicht geplant und die nächste TeilAuto-Station ist über 2km entfernt, sodass sich Carsharing für mich diesen Sommer quasi erledigt hat.
    Bei einer Buchung über mehrere Monate handelt es sich auch gewiss nicht mehr um eine Urlaubsfahrt. Eine Begrenzung der Buchungsdauer auf 7-10 Tage halte ich daher für extrem sinnvoll und dürfte den Großteil der Nutzer:innen auch nicht ansatzweise einschränken.

    1. Hallo Elisa, hier müssten wir noch mal erfahren, um welche Station es sich handelt. Wenn Sie das lieber per Mail machen möchten und nicht hier in der großen Runde, schreiben Sie einfach an presse@teilauto net.

  7. Ich würde mir vor allem mehr Automatikfahrzeuge wünschen. Vor allem diese sind so gut wie immer ausgebucht. Es gibt da zwar noch die E-Autos, aber auf längeren Strecken nicht so toll.

  8. Auch wenn es nicht unbedingt Spaß macht, dass wir längere Wege und Zeiten brauchen um an „unser“ Auto zu kommen, so helfen die offenen Worte wenigstens das Verständnis zu wecken. Weiter so und wenn kein Auto da ist, fahren WIR WENIGER, unsere Umwelt freut es!!!

  9. Ich finde es gut, dass Elektroautos als Kurzstreckenalternative in der Stadt gesehen werden. Das wird jedoch dadurch erschwert, dass alle unter 24 den VW ID.3 aufgrund der „zu hohen Leistung“ nicht fahren dürfen. Darauf wird (meines Wissens) nirgendwo hingewiesen, die Fahrzeuge erscheinen nur als 24/7 gesperrt. Das ist meiner Meinung nach ein Unding, was zu unnötigem Einsatz von Verbrennern für Kurzstrecken führt und die Auslastung der E-Autos künstlich verringert. Leistung hin oder her – wenn man nicht vollkommen binär auf das Gaspedal stampft, ist das kein Problem. Bitte machen sie die ID.3 für Nutzer unter 24 verfügbar, eventuell erst nach 12 Monaten Schadensfreiheit.

    1. Danke für Ihre Rückmeldung – hier antwortet das Kommunikationsteam. Vermutlich haben wir das mit der Altersuntergrenze für den ID.3 wirklich bisher noch nicht ausreichend kommuniziert. Aktuell sehen wir noch nicht, dass der Fuhrpark die Begrenzung aufheben möchte. Es ist ein teures Auto, das vergleichsweise hoch motorisiert ist. (Die weitere Reichweite, war nur mit der höheren Leistung zu bekommen.) Es bleibt aber abzuwarten, was in den nächsten Jahren passiert, wenn der Flottenanteil der E-Autos weiter steigt. Aber erstmal bleibt Ihnen ja noch der Zoe, der keine Altersuntergrenze hat.

  10. Interessant, mir war dieses Problem noch nicht so bekannt. Ich habe in den letzten Monaten / Jahren generell eine stärkere Auslastung der Fahrzeuge an meinem Wohnort Erfurt bemerkt und fand das eigentlich ganz gut, weil hohe Auslastung den Betrieb wirtschaftlicher macht und damit die Lebensfähigkeit des Modells CarSharing stärkt. Trotzdem war mit etwas Planung eigentlich immer ein Fahrzeug buchbar, nur bei Spontanbuchungen zu Stoßzeiten wurde es auch mal sehr knapp. Bis auf Weiteres kann ich damit leben. Wir nutzen das Teilauto auch schon seit Jahren für – in aller Regel langfristig geplante – Urlaubsfahrten und diese Möglichkeit sollte aus meiner Sicht erhalten bleiben. Bisher scheint es ja auch halbwegs funktioniert zu haben und dass die Urlaubsbuchungen einen nicht unwichtigen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit des Betriebs insgesamt beisteuern, wurde oben ja auch erklärt. Aber ich sehe auch: Wenn es so weit kommen sollte, dass ein Großteil der Fahrzeuge zu Urlaubszeiten durch längere Buchungen praktisch nicht mehr verfügbar ist, muss man wohl eine Kompromisslösung suchen und finden, bspw. „einige teilAuto-Fahrzeuge vorübergehend mit Buchungszeitbegrenzungen von drei Tagen [zu] versehen, um ein Grundangebot an bestimmten Standorten aufrecht zu erhalten“, wie es in dem Beitrag oben heißt. Das kommt mir erst mal vernünftig vor. Sollte ich irgendwann keine Fahrzeuge für längere Buchungen mehr finden, melde ich mich wieder! MfG, Klaus

  11. Elektroautos nicht länger gebucht?

    Also, ich fahre auch häufiger mal für mehrere Tage weg – auch mal für eine ganze Woche. Und ich nehme seit über einem Jahr ausschließlich nur noch Elektrofahrzeuge.

    Ebenso sehe ich auch des öfteren, dass von anderen ein Elektroauto für mehr als eine Woche gebucht wird.

    Im Durchschnitt mag die Auslastung bei Verbrennern noch höher sein, keine Frage. Aber das man pauschal davon ausgehen kann, dass Elektroautos immer verfügbar seien, halte ich für total unrealistisch. Gerade über Feiertage muss ich häufig durch die ganze Stadt fahren, um noch irgendwo eins zu bekommen. Ist auch keine Überraschung – es gibt von denen ja viel zu wenig. In ganz Dresden gerade mal 50 ist eben nur ein Bruchteil der gesamten Dresdner Flotter.

  12. @Elisa
    Eine generelle Begrenzung von Fahrten auf 7-10 Tage halte ich für einen schlechten Scherz. Wir nutzen Teilauto auch in den Ferien und fahren mit der Familie in den Sommerurlaub. Das können schon mal 2 oder gar fast 3 Wochen sein. Mit deiner Idee würde diese Option wegfallen und wir würden nach Jahren Teilauto den Rücken kehren. Teilauto ist für mich nicht nur spontanes Fahren auf Kurzstrecke. Dafür greife ich zur „Not“ auf die Öffis zurück; erst recht in der Großstadt. Bei Urlaubsfahren mit Familie und Kindern ist das nicht so einfach.
    Wir versuchen deshalb auch langfristig zu planen. Kümmern uns viele Monate im Voraus um den nächsten Urlaub und buchen so auch frühzeitig TA. Damit haben wir und TA auch langfristig Planungssicherheit. Diese Familien jetzt zu „bestrafen“ halte ich für den falschen Weg.
    Einzelne Fahrzeuge mit einer Buchungszeitbegrenzung zu berücksichtigen wäre meiner Meinung nach aber verständlich und absolut tragbar. Grundsätzlich ist es ein No-Go (Ausnahme Buchungen über viele Monate).

  13. Vielen Dank ich schätze eure Flexibilität sehr. Eine Beschränkung der Buchungszeiten macht in meinen Augen keinen Sinn weil dadurch die Langzeitbucher wieder neue Lösungen brauchen und ggf. dieses Regelungen mit zwei Nutzerkonten oder ähnlichen Tricks umgehen würden. Cityflitzer in DD fände ich super😊

  14. Hallo, wir bei uns haben 3 Autos, wenn davon alles für Wochen gebucht werden ist es auch nicht schön für die Anderen. In Großstädten wie Dresden oder so mag das ja okay sein mit den wochenlangen buchen, aber in Städten wo nur wenige Fahrzeuge zur Verfügung stehen, muss es für alle Anderen eine Lösung geben. Auch wenn das viele Urlauber anderser sehen.

  15. @David Franke
    Richtig. Cityflitzer wäre doch eine Idee für spontane und kurze Fahrten. Gibt es da nicht schon Erfahrungen von TA? Merkt man Unterschiede/ Entlastungen zwischen Leipzig und Dresden?

  16. Also ich verstehe den Wind nicht so ganz. Ich habe TeilAuto rein vom Namen her nicht so begriffen das ich das Auto monatlich teile. Gerade bei lange im Voraus geplanten Fahrten sind doch auch die „großen“ wie Sixt, Avis und wie sie alle heißen preislich lukrativ. Ich nutze die Möglichkeit ein Auto zu teilen für den Großeinkauf und spontane dringende Fahrten zu denen ich mit dem öffentlichen nicht komme. Ich fände es ehrlich gesagt doof, wenn das eine Auto was im 3km Radius steht für 3 Wochen weg wäre…

  17. Hallo zusammen,
    besten Dank für die Transparenz. Zeitliche Obergrenzen für Geschäftskunden und Vielfahrer sind dann doch etwas schwierig. Es führt doch nur dazu, dass man nach 3 Tagen das Auto wechseln muss. Wenn man sich nicht mehr darauf verlassen kann, auch für längere Zeit ein Auto anmieten zu können, vergrault man die Leute, die ganzjährig für eine solide Auslastung der Fahrzeuge sorgen. Der Anspruch jederzeit und spontan ein Auto anmieten zu können sollte eher hinterfragt werden. Ganz nebenbei sind die TeilAuto-Tarife eigentlich viel zu günstig. Man kann halt nicht alles haben.

  18. Erst einmal vielen Dank für den Einsatz und das Angebot !

    Zu dem Thema der Zeitbegrenzung kann ich von meiner Seite auch nur betonen das es sehr Sinnvoll wäre.

    Wie in dem Newsletter bereits genannt gibt es Personen die statt den bekannten Mietwagenbuchungsmöglichkeiten eben auf Teil Auto umschwenken. Das ist aus meiner Sicht weder Sinn- noch Zweckvoll.

    Den Service den Teil Auto anbietet verstehe ich eher als + zu den öffentlichen und eben als Zusatzmöglichkeit um eben mal ein paar Stunden oder auch mal 1 … JA… 1 Tag wenn notwendig ein Auto nutzen zu können. Zu mehr sind eben bereits genannte Mietwagenfirmen die Lösung.

    MfG Marco

  19. Eine Buchungszeitbegrenzung halte ich für sehr problematisch, schliesslich soll das TeilAuto ja unser abgeschafftes Auto ersetzen.

    Wir hatten jetzt zu Pfingsten in Dresden auch plötzlich das Problem kurzfristig (4 Tage vorher) kein Auto mehr für 5 Personen inklusive 2 Kindersitzen zu finden. Letztendlich mussten wir nach Chemnitz fahren, weil dort allein im Bereich Hauptbahnhof noch 10 größere Autos verfügbar waren, während in ganz (!) Dresden noch genau 2 Fzg. verfügbar waren. Diese waren zum einen Klein/Mini und zum anderen am anderen Ende der Stadt.
    Mit dem Automatik-Passat aus Chemnitz sind wir sehr komfortabel an unser weiteres Reiseziel gekommen, aber wir haben den Mangel und die Stosszeit voll mitbekommen. Ich zweifel aber sehr stark daran, dass eine Buchungsbegrenzung auf 5 oder 7 Tage irgendetwas daran geändert hätte.

    Äußerungen wie: „Ich brauch keine Ferienbuchungen also könnt ihr das abschaffen.“ sind zwar legitim, aber ich halte sie für egoistisch und kurzsichtig. Die Büchse der vermeintlichen(?) „Ungerechtigkeiten“ sollte man hier schön zu lassen.

  20. Grüße. Ich bin auch für eine zeitliche Begrenzung. Wie hier schon erwähnt wurde gibt es Autovermieter die Autos günstiger und ohne km Begrenzung verleihen und so gesehen für lange Strecken und längeren Zeitraum interessanter sind. Ich dächte auch das TeilAuto bedeutet das man stundenweise das Auto leiht zum einkaufen bzw. wo man mit Öffi nicht hinkommt und nicht wochenlange Urlaubsfahrten unternimmt.

  21. Buchungsbegrenzung auf 1 Tag. Jetzt werden die Kommentare immer wilder. Das wird bestimmt super wirtschaftlich für TA umzusetzen sein… 😀

    Mal ein anderer Ansatz:
    Falls es in der Tat aktuell zu viele Nutzer/ Interessenten für zu wenige Autos gibt bzw. die Autonachfrage momentan nicht gesättigt werden kann, warum führt man dann nicht mal eine Anmeldestopp durch und wartet bis sich die Lage bei den Lieferketten wieder etwas stabilisiert hat?
    Es bringt ja nichts den alten Kundenstamm zu vergraulen, nur um immer mehr Leute aufzunehmen, für die es aktuell gar nicht die Kapazitäten gibt.

  22. Ich selbst brauche öfter mal Autos für sieben bis zwölf Tage – und finde es auch wichtig, dass diese Möglichkeit weiter besteht. Ansonsten ist Teilauto für mich nicht mehr so attraktiv. Das bestimmte Autos nur bis zu beispielsweise drei Tagen gebucht werden können, das scheint doch eine Lösung für beide Seiten zu sein.

  23. Wir nutzen seit Jahren Teilauto vor allem für längere Fahrten am Wochenende oder im Urlaub. Momentan haben wir noch das Auto des Sohnes zur Verfügung, das wir aber zum Jahresende auch abschaffen möchten. Mir ist die Möglichkeit, Teilauto für den Urlaub zu nutzen, extrem wichtig. Dabei finde ich es z. B. ärgerlich, wenn mehrere mögliche Autos je für ein paar Stunden gebucht sind und ich sie deshalb nicht für 2 Wochen nutzen kann. Vielleicht lässt sich da am Buchungssystem noch etwas optimieren? Ansonsten hoffe ich einfach auf noch mehr Nutzer und und damit eine größere Flotte.
    Wenn Teilauto den privaten Autobesitz ersetzen soll, muss es auch für Urlaubsfahrten nutzbar sein. Sonst ist es keine echte Alternative. Und nein, ein Autoverleih ist keine Option. Viel zu viel Bürokratie

  24. „Der Anspruch jederzeit und spontan ein Auto anmieten zu können sollte eher hinterfragt werden.“
    Was ist das denn für ein Blödsinn!? Genau *das* ist doch der Sinn eines *teilautos*, und nicht, es sich tage- oder wochenlang vor die Tür zustellen und dann doch nur kurze Zeit damit zu fahren (ganz bestimmt keine 24h an 7 Tagen die Woche…). Da sollte man dann doch lieber eins kaufen…
    Ich bin ganz klar für sehr kurze Begrenzungen: teilauto max. 6 Stunden (z. B. Einkaufen, Baumarkt, IKEA, …), cityflitzer 1 Stunde (mieten, einsteigen, losfahren, ankommen, abstellen, freigeben).
    Wer was anderes will, kann einen Mietwagen mieten oder beim Privat-PKW bleiben!

  25. Wir sind „gebietsfremd“ und haben uns extra wegen einer Urlaubsfahrt im 7-Sitzer bei teilAuto angemeldet. Und wir sind sehr dankbar dafür, weil wir damit dreieinhalb Wochen Mobilität haben – und dennoch auf ein eigenes Fahrzeug verzichten können. Das teilAuto-Angebot ist sowohl vom Umfang der Stationen und Fahrzeuge als auch preislich so hervorragend, dass wir alle im teilAuto-Land lebenden sehr beneiden. Bei uns ist es normal, dass es eine Woche im Voraus kein einziges Fahrzeug mehr gibt für einen Wochenendtag. Zu den nächsten Stationen fahren wir auch immer mit dem Rad, 2-4km. Und dennoch sind wir vom Carsharing überzeugt. Deshalb werben wir um Verständnis, dass Urlaubsfahrten mit Carsharing-Autos ein genauso legitimes Bedürfnis sind wie die Einkaufsfahrt oder ein Kurzausflug.

  26. Danke für euren Beitrag, es ist absolut nachvollziehbar. Die Situation ist für alle schwierig und ihr habt einen guten Kompromiss gefunden.

    Leider habe ich seit meinem Umzug ein TA-Problem, unabhängig von Hoch-Zeiten:
    In Tolkewitz hatte ich immer einen Wagen bekommen, auch kurzfristig. Seit einem halben Jahr wohne ich in Kleinpestitz (Bereich Südhöhe/Kohlenstraße), hier war es bereits die letzten Monate sehr schwierig, selbst bei tagelanger Vorausbuchung ein Auto zu bekommen (das weitere Umfeld bereits eingeschlossen). Ich musste mir oft aus dem Freundeskreis ein Auto leihen. Für die Urlaubszeit sehe ich hier schwarz.
    Ich würde mich freuen, wenn die überfragte Region Kleinpestitz (große Wohnsiedlung) alsbald möglich mit einem größeren Fuhrpark ausgestattet werden kann. Ich weiß, momentan ist es schwierig.

    1. Hallo René, danke für Ihre Nachricht. Wir leiten Sie an den Regionalverantwortlichen für Dresden weiter, damit er mal prüfen kann, ob da was zu machen ist.

  27. „teilauto auf max. 6 Stunden begrenzen“….
    So langsam wird es Zeit fürs Popcorn. 😉 Wer bietet noch weniger? Vielleicht direkt mit Timer im Auto, ansonsten kommt der Schleudersitz… 😉
    Vor allem wäre TA dann nur noch eine Lösung für den Verkehr in der Stadt, wo es auch noch andere Mobi-Lösungen gibt. Komische Verkehrswende. Größere Fahrzeuge bräuchte man dann gar nicht mehr, da die eh nie wirtschaftlich werden.
    Ich glaube man sollte versuchen den seriösen Pfad in dieser Diskussion nicht zu verlassen.

  28. Ich bin dagegen, TeilAuto für längere Urlaubsfahrten zu sperren. Das Argument, dass andere Mietwagenfirmen dafür da sind und nicht Carsharing, ist nicht stichhaltig, da deutlich teurer. Ich kann für 24 € am Tag mein Auto am Urlaubsort stehen lassen, wo es nicht bewegt wird. Das schaffe ich zu dem Preis bei keiner Mietwagenfirma. Außerdem gibt es kleine, hübsche Urlaubsorte in Deutschland, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt nicht – nicht mal schwer – erreichbar sind. Carsharing hat für meine Frau und mich auch immer bedeutet, auf ein eigenes Privatfahrzeug verzichten zu können und so dazu beizutragen, dass sich insgesamt die Masse der Privatfahrzeuge auf den Straßen verringert. Das ist meiner Meinung nach gerade außerorts und bei längeren Fahrten relevant. Und wenn man Carsharing nutzt, sollte man sich eigentlich der Tatsache bewusst sein, dass man ein Auto auch zeitlich nicht ganz so flexibel und ad hoc nutzen kann wie einen privaten PKW. Und passiert der Familienurlaub wirklich so kurzfristig oder ist das nicht etwas, was man schon Monate im voraus plant und damit auch die Buchung eines Fahrzeuges?

  29. Diese Wirtschaftslenker in der Politik sollten evtl. darüber nachdenken Chips und Kabelbäume selbst zu produzieren. Noch gibt es Leute und Firmen die das könnten, auch wenn es etwas teurer wird.

  30. Danke für die klare Info! Es ist schön, wenn die Idee CarSharing zum Hit wird. Das bedeutet dann aber auch, dass man Dinge neu organisieren muss. Bisher klappt das kurzfristige Buchen in Erfurt gut, manchmal muss es eben eine andere Zugangsstelle sein oder ein Modell, das man noch nicht kennt. Aber das ist ja kein Problem. Die Buchung für mehrere Tage sollte bestehen bleiben, aber dass es in Hochzeiten auch mal Einschränkungen gibt, ist bei der Idee des Teilens ja eigentlich von Natur aus angelegt. Daher ist es gut, darüber zu reden und Kompromisse auch zu akzeptieren. Vielen Dank für die Arbeit!

  31. Wir haben für unsere Urlaubsreise auch einen Ford Connect gebucht, vor Monaten. Warum? Weil klar ist, dass die Nachfrage im Sommer extrem hoch ist. Das kann jeder wissen und sich darauf einstellen. Und für Kurzfahrten in größeren Städten gibt es noch genug Alternativen um ans Ziel zu kommen ohne einen eigenen PKW zu haben.

    Ich bin gegen eine Begrenzung. Es muss einfach möglich sein, dass man das Auto für 2 Wochen mit in den Urlaub nimmt um dort mobil zu sein und nicht von Wucherpreisen der Autovermietungen abhängig zu sein.

  32. Am Ende diskutieren wir hier über die Verteilung einer begrenzten Ressource. Eine echte Lösung bietet nur ein größerer Fahrzeugbestand. Und warum das ein Problem ist, wurde oben erörtert.
    Ich behaupte auch, dass eine Zeitbegrenzung die tatsächliche Verfügbarkeit der Fahrzeuge kaum steigern würde. Die Autos bleiben trotzdem am WE gebucht, wenn viele eines wollen, und unter der Woche weniger genutzt. Am Ende leidet wahrscheinlich nur die Auslastung der Fahrzeuge und die Wirtschaftlichkeit.
    Ich finde es auch befremdlich, anderen Nutzern vorzuschreiben, wofür diese das teilAuto nutzen dürfen. Ich könnte auch sagen, „ich finde kurze Buchungen gehören verboten, weil sie Leuten, die ein Auto länger brauchen, die Buchungszeiträume zerschießen.“ Insofern, wer soll am Ende für andere entscheiden, welche Nutzung „sinnvoll“ und „notwendig“ ist?
    Es geht nur gemeinsam. Und je mehr Leute sich die Autos teilen, um so eher lohnt es sich für teilAuto, mehr Autos insgesamt bereit zu stellen, wovon letztlich alle profitieren. Stichwort Netzwerkeffekt…

  33. Ich finde es gut, dass Ihr das Thema „ Verfügbarkeit von teilAutos“ breit diskutiert. Ich finde es grundsätzlich gut und bemerkenswert, wie beliebt dieses Angebot geworden ist und die Nutzerzahlen steigen.
    Was mich bedenklich stimmt ist die Beobachtung, dass offenbar auch ziemlich viele Firmen teilAuto nutzen um die Anschaffung von Fahrzeugen zu vermeiden. Ich bin da ziemlich ambivalent. Soll teilAuto den Individualverkehr verringern und auch ein Angebot für gewerbliche Nutzer sein? Ist das leistbar? Kollidieren da nicht irgendwann die Interessen? Mein Interesse ist in erster Linie die positive Beeinflussung des Individualverkehrs.

    1. Hallo Michael, wir finden geschäftliche Carsharing-Nutzung eigentlich sehr gut. Unternehmen fahren meist tagsüber und unter der Woche, Privatpersonen buchen vor lieber am Wochenende und an Werktagen nachmittags/abends. Das kann sich also gut ergänzen.

  34. Wenn ein wenig frequentiertes Autos mal 1-2 Wochen weg ist, sollte das kein Problem sein. Wenn ein sonst hoch frequentiertes für 3 Wochen in den Urlaub abwandert und 20-30 Leute gucken in die Röhre, sieht es etwas anders aus. TA hat doch alle Daten und Statistiken und kann die von vielen genutzten Autos im Sommer mit einer Begrenzung versehen. Und für Minis / Kleine / Lieferwagen eine Mindestverfügbarkeit absichern, damit Einkaufs- und Baumarkttransporte abgesichert sind.

  35. Wir sind eine Familie mit Vater, Mutter und 6 Kindern. Durch teilAuto können wir bewusst auf einen eigenen Kleinbus verzichten. Für unser Einkäufe und diverse Fahrten in der Stadt nutzen wir zusammen einen eigenen Klein-Wagen – bei TA der Kategorie „Mini“. Würden längere bzw. Urlaubsfahrten durch teilAuto eingegrenzt, klappt unser Modell nicht meh,r auf ein Großes oder mehrere kleine Autos verzichten zu können. Wir müssten uns dann wieder mind. 1 Auto mehr oder einen Kleinbus anschaffen. Letzteres wäre für uns sehr unsinnig, da wir in unserer Familie gemeinsame Fahrten durch und mit teilAuto auf 3-4 pro Jahr reduzieren konnten! VG Mathias

  36. … Aufstand im Schlaraffenland…

    BITTE nicht weiter wild spekulieren und haarsträubende Ideen für Buchungszeitbegrenzungen aufploppen lassen.

    Ich finde die im Artikel genannte Möglichkeit, daß ein Teil (!) der Fahrzeugflotte auf 72 Std (= 3 Tage) begrenzt wird als einen guten Kompromiß und zwar, wie schon teils erwähnt, dort an den Stationen, wo grundsätzlich eine wesentlich höhere Frequentierung von Nutzern vorherrscht.

    Eine Begrenzung auf 24 Std, weniger oder gar auf 6 Std… naja, darauf möchte ich lieber nichts weiter ssgen.
    Ich möchte eher auf einige der vielen Vorzüge und Annehmlichkeiten hinweisen, die wir hier bei teilAuto haben.

    Für viele Menschen / Familien insbesondere mit Kindern, die sich bewusst für die Mitgliedschaft bei teilAuto entschieden haben, schaffen oftmals nicht das Auto rechtzeitig innerhalb der zB geplanten 5 Std zurück zu bringen. Da ist man dann recht froh, daß die Möglichkeit besteht sich das teilAuto zu verlängern; auch mal weit über 24 Std hinaus.
    Auch sind genau diese genannten Personengruppen, darauf angewiesen, flexibel und kurzfristig ein Auto über die App zu buchen und werden dies dankend jedesmal annehmen indem sie ein Auto buchen.
    Die Möglichkeit langfristige Buchungszeiträume von 10 – 14 Tagen ist ebenfalls eine absolute Notwendigkeit. Die zwar in den Ferien geballt Auftritt, aber über 12 Monate betrachtet, nach meiner Einschätzung eher den niedrigeren Prozentsatz der Buchungshäufigkeiten ausmacht.

    Man sollte sich freuen und sich folgendes zu Herzen nehmen. Jedes bereitgestellte, genutzte und geteilte Auto ersetzt 4 – 10 private Autos. ( http://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/carsharing-nutzen#Quellen )

    Gerade die Vielfalt, daß man ein teilAuto
    * kurzfristig buchen kann,
    * kurzfristig verlängern kann und
    * Urlaubsfahrten von 10 – 14 Tagen machen kann
    ist ein Gewinn für jeden einzelnen für die gesamte Gemeinschaft.

    Schließlich, wir Erwachsene leben es heute unseren Kindern vor, daß man (bei gute Flächenabdeckung der Stationen und gutem ÖV) kein privates Auto mehr braucht und unser aller Kinder werden genau dieses nachhaltige Ideen- und Gedankengut weiter verfolgen.

    In diesem Sinne
    Beste Grüße aus Dresden.

  37. Wir sind bei Teilauto, WEIL wir damit das eigene Auto ersetzen (und damit uns und die Stadt um ein bisschen Blech entlassten). Ein Ersatz für den eigenen PKW ist Teilauto aber nur, wenn wir damit auch mal in den Urlaub fahren können. Wenn das nicht mehr möglich sein sollte, ist Teilauto für uns keine wirkliche Alternative zum eigenen PKW mehr, sondern allenfalls eine Ergänzung. Das wäre sehr schade um dieses großartige Konzept.

  38. Danke für den Beitrag und die Transparenz.
    Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal teilauto für eine einwöchige Urlaubsfahrt genutzt, weil es sich einfach mehr rentiert hat als über einen anderen Vermieter zu gehen. Und waren ganz glücklich mit der Lösung – hatten sogar
    einen piccobello sauberen Kombi.

    Aber im Grunde bin ich für das zeitliche Begrenzen von teil-Autobuchungen. zumindest bei einem Großteil der Flotte.
    Warum zahlen wir sonst eine monatliche Grundgebühr, wenn dann doch kein Teilauto in der Feriensaison im breiten Umkreis zur Verfügung steht? Das ist dann schon frustrierend.

    Cityflitzer mag für kurze Ausflüge oder eben die kleinen Stadtrunden zur Arbeit/Kita/Schule eine gute Alternative sein, aber für größere Einkäufe oder Familienfahrten sind uns die Kompakten bzw. Kombis schon lieber. (Und mal Hand auf‘s Herz, die Teilautos sind oft wesentlich sauberer als die city flitzer. Hier merkt man schon den häufigen Nutzerwechsel).

    Ich danke erstmal für eure Lösung (3-Tages-Limitierung bei einigen Fahrzeugen ist doch schonmal ein Trost) und dass ihr versucht allen Bedarfen gerecht zu werden.

    Vllt. ändert sich auch wenig das Urlaubsfahrverhalten bei einigen. Jetzt da es das 9,-€ Ticket gibt. Für lange Urlaube mit viel Gepäck vllt. nicht optimal, aber für den ein oder anderen Geldbeutel ein wahrer Segen. (Denn mitunter steht das Auto im Urlaub vor Ort auch oft ungenutzt herum und dann überlegt man sich zweimal, ob es sich lohnt…)

  39. Danke für den Artikel und die vielen ehrlichen Kommentare.
    Auch bei uns ersetzt tA das eigene Auto komplett. Wir fahren inzwischen seltener einkaufen und nutzen für den Urlaub noch häufiger den Zug. Unterm Strich fahren wir also weniger. Je nach Ziel sind wir jedoch auf ein tA angewiesen, selbst wenn es dort nur steht. Leider gibt es am Wochenende nicht überall eine Bus- oder Zugverbindung oder wir haben so viel Ausrüstung, dass jedes andere Transportmittel zu müßig wäre. Auch lange Urlaubsfahrten haben wir mit tA bereits sehr genossen und möchten zukünftig nicht gezwungen sein, darauf zu verzichten – höchstes freiwillig ;-). Bitte bitte die Buchungszeit auf gar keinen Fall begrenzen!
    Danke und Grüße

  40. Danke für die ehrlichen Worte und Erklärungen! Wir verzichten seit Jahren bewusst aufs eigene Auto und nutzen tA gern für spontane Tagesausflüge und auch schon mal für einen 1wöchigen Urlaub. Ich finde den Kompromiss mit einer TEILWEISEN Begrenzung gut! Danke für eure Arbeit!

  41. Klares Nein von mir zu Buchungszeitbegrenzung. Ich habe mein Auto abgeschafft und durch TeilAuto ersetzt. Das bedeutet auch, dass ich damit länger in den Urlaub fahren kann. Ein Mietwagen ist da keine Alternative und den Vorschlag mit dem 9€ Ticket fand ich fast schon frech. Vielleicht kann TeilAuto aber eine Kooperation mit den Mietwagen Firmen eingehen, so dass Mietwagen mit einem TeilAuto Vertrag günstiger werden.

  42. Wir nutzen teilAuto für unsere Firma tagsüber wenn es die Privatnutzer nicht brauchen und wir mit dem Fahrrad nicht ans Ziel kommen. Dafür benötigen wir aber auch Fahrzeuge im Sommer.

  43. Wir sind eine Familie mit 4 Kindern und ohne eigenes Auto. Wir fahren alles in Dresden mit Bus, Bahn und Fahrrad und buchen TA am WE, um zu Oma/Opa zu fahren oder einen Ausflug zu unternehmen. Die Idee, kein eigenes Fahrzeug vor der Tür stehen zu haben, geht für uns nur solange auf, wie wir auch 14 Tage im Jahr mit einem TA-Bus in den Urlaub fahren können. Dass wir den lange im voraus reservieren müssen, ist uns nach vielen Jahren TA-Nutzung bewusst und wir möchten das auch zukünftig so tun, weil wir viel Geld sparen, dadurch, dass wir kein eigenes Auto vor der Tür stehen haben.

  44. Ich finde es mehr als vorbildlich, wie gut hier die Sachzwänge kommuniziert werden. Das Bestreben, es allen Kunden irgendwie recht zu machen, ist auch klar erkennbar. Vielen Dank für die gute Arbeit!

  45. Danke für die klare Kommunikation!
    Das Thema Auslastung zu Stoßzeiten sehe ich auch ambivalent. In der aktuellen Situation sind die Autovermieter sehr viel teuerer geworden im Vergleich zu den Vorjahren. Wir haben in der Vergangenheit für Urlaubsfahrten trotz tA einen Mietwagen benutzt, da eigenes abgeschafft. Aktuell wäre das finanziell unsinnig/belastend, außer es gibt gar kein freies Auto. So geht es vielen, was den Druck auf die tA-Flotte weiter erhöht und die Mitgliederzahl sicher auch steigen lässt.
    Mit der Begrenzung der Buchungszeit für einen kleinen Teil der Flotte macht ihr das richtig. So haben alle etwas Einschränkung und doch ein Mindestmaß an Verfügbarkeit, Urlauber und Daheimgebliebene.
    Es ist ein großer Vorteil von tA quasi immer das richtige, mal großes, mal kleines Auto zu haben. Für die Umwelt ist das zwar einerseits besser, da weniger Autos produziert wurden, trotzdem soll der Autoverkehr durch tA ja auch nicht exorbitant gefördert werden. Ich finde daher, es sollte nicht zu einfach gemacht werden die Alternativen ÖPNV und Fahrrad zu ignorieren, falls möglich. Dann bleibt unseren Kindern und Enkeln eher etwas lebenswerter Planet übrig.

  46. Ich bin seit 2009 tA Nutzerin mit 4 Kindern und seit Jahren besteht das Problem des z. T. sehr langen Vorlauf für die größeren Fahrzeuge gerade in der Sommerferienzeit sowie zunehmend über Feiertagswochenenden. Und ja manches Mal hab ich mich sehr geärgert über Buchungen die eine 3 Wochen am Stück geplante Reise zerschlagen oder verkompliziert haben weil jemand das Fahrzeug im Zeitraum ein paar Stunden brauchte und bereits gebucht hatte. Ich habe mich über jedes angeschaffte Fahrzeug in Dresden gefreut und auf eine kleine Entspannung gehofft…
    Ich lehne es daher ab Buchungszeiten zu reglementieren, denn genau dafür möchte ich tA weiterhin nutzen: Familienfahrten. Den Alltag bekomme ich ohne Auto bzw. mit geborgtem KfZ gehändelt von Baumarktfahrten mal abgesehen.
    Ich möchte sagen eure Art uns Nutzer nun transparent mehr in die „internen“ Dinge einzubinden finde ich prima. Und möchte jederm im Team, Danke sagen für Arbeit die man nicht sieht weil es rundherum funktioniert.

  47. Finde die Kommunikation von Teilauto sehr sauber. Begrüße die Diversität im Fuhrpark. Finde das Kontingent an nicht für Urlaubsfahrten buchbaren Autos gut. Eure Leben und Leben lassen Strategie gefällt mir.
    Schönen Sommer allen!

  48. Danke für die Transparenz. Die Auslastung läßt sich von 2 Seiten regulieren: Durch Expansion (also mehr Fahrzeuge, was wie beschrieben gerade schwierig ist) und durch die Preisgestaltung.
    Wenn z.B. eine 3 Tages Begrenzung als Reglementierung schlecht ankommt, könnte man schon über einen höheren Stundenpreis nachdenken. Da ringsum die Mietwagen teurer werden, wird auch teilauto reagieren müssen. Wie wärs mit doppeltem Stundenpreis ab dem 3. Tag?

  49. „Spontanbucher*innen“. Auf sowas bitte verzichten, braucht niemand. Es ist selbstverständlich, dass auch Frauen Auto fahren.

    1. Hallo Herr Grummel, dass mit den Gendersternchen sehen unsere Nutzer*innen insgesamt sehr unterschiedlich. Wir selbst versuchen so zu formulieren, dass alle Geschlechter sich angesprochen fühlen, sich die Zahl der Sternchen in Grenzen hält und der Text gut lesbar bleibt. Ihr Argument, dass es doch selbstverständlich sei, dass auch Frauen Auto fahren (und man da sprachlich nicht näher drauf eingehen muss), sehen wir so nicht. Wir haben immer noch 2/3 männliche Kunden. Da liegt es nur nahe, Frauen so konkret wie möglich anzusprechen.

  50. @Sylvio
    Es gibt auch einen dritten Ansatz.
    Die Frage ist, ob man bei der angespannten Lage am Automarkt weiter so stark wachsen muss, oder ob man die Neuaufnahme von Mitgliedern nicht etwas reguliert? Muss die Stadtverwaltung wirklich mit rein? Müssen Firmen mit aufgenommen werden? Muss die starke Nachfrage von Seiten der Bevölkerung unreguliert bedient werden?
    Dann lieber erstmal konsolidieren, Fahrzeuganzahl und Stellplätze müssen auch nachkommen. Es braucht nicht Wachstum um jeden Preis.

  51. Mich nervt die Erwartungshaltung einiger Kommentator*innen Teilauto ersetze ja den Besitz des eigenen Fahrzeuges und darum ist auch das Nutzungsprofil genauso. 3 Wochen Urlaub, klar, kost ja nix. Und normale Autovermietungen sind zu viel Aufwand? Also wenn ich Monate vorher buche kann ich auch mal zum Vermieter gehen. Alternative zur Buchungsbegrenzung: Ab drei Tagen einfach Preise erhöhen. Wochenenden usw. sollten schon drin sein, aber alles darüber ermöglicht eigene egoistische Flexibilität auf Kosten anderer Teilnehmer*innen – darum sollte der Tagespreis sich dann an anderen Angeboten orientieren bzw. weiter steigen.

  52. Ich finde die Idee, einige Autos bei der Buchung zeitlich zu begrenzen, gut, gerade in Gebieten wie der Dresdner Neustadt. Oder in Kleinstädten, wo es nur 2 oder 3 Autos gibt.

    Hier in Dresden habe ich bisher bei immer ein Auto für spontane Buchungen gefunden, nur Weihnachten gab es ausschließlich Transporter 🙂

    Ich habe nicht die Erwartung an teilAuto, dass immer was da ist, aber Urlaubsfahrten möchte ich nicht missen. Das hat weniger mit Kosten zu tun als mit der Gewissheit, ein bestimmtes Auto buchen zu können. Da weiß ich, was der Kofferraum für Platz hat und wie das Auto funktioniert, ob die Kindersitze passen, ob es ein Navi hat und Klima. Bei Autovermietungen bekamen wir mehrfach was anderes vor die Nase gesetzt als erwartet.

  53. Hi Team Teilauto!
    Ich denke die einfachste Lösung wäre hier eine Obergrenze, dass z.B. nur 50% der Autos einer Station über mehrere Tage vermietet sein können, oder anders gesagt: die Hälfte der Wagen sollte für Tages-Buchungen bis abends wieder „nach hause“ kommen. 🙂

  54. Liebes teilAuto-Team, bitte bei solchen Erläuterungen differenzieren nach Privat-nutzern und Firmennutzern. Manche Fahrzeuge sind viele Wochen am Stück ge-bucht, durch Firmennutzer. Das ist ja im Buchungssystem für uns Nutzer nicht er-kenntlich. Und so manche Firmen werben ja mit der Umstellung ihrer Firmenflotte auf teilAuto. Auch Vereine bzw. Initiativen haben lange Buchungszeiten.
    Grundsätzlich sehe ich die Begrenzung der Nutzungsdauer kontraproduktiv und auch nicht im Sinne der Philosophie des Car Sharing.

    1. Hallo Eugen, da müssen wir dir mal direkt widersprechen. Unserer Erfahrung nach ergänzen sich private und geschäftliche Nutzung sehr gut. Unternehmen fahren meist tagsüber und unter der Woche, Privatpersonen buchen lieber am Wochenende und nachmittags/abends. Manche Stationen würde es vermutlich gar nicht geben, wenn nicht Unternehmen da wären, die die Auslastung ausgleichen. Und in den Sommerferien sind die Angestellten oft selbst im Urlaub, da machen sie die Konkurrenz um Autos also auch nicht größer.

  55. Danke für die vielen Rückmeldungen! Sie zeigen uns, dass einfach verschiedene Nutzungsinteressen bestehen und dass Urlaubsfahrten nach wir vor ein wichtiger Teil davon sind, insbesondere für Familien. Auch aus unserer Sicht soll teilAuto das eigene Auto ersetzen können – dafür müssen kürzere, mittlere und längere Buchungen möglich sein. Schön, dass sich viele von Ihnen mit der 3-Tage-Begrenzung einiger Autos anfreunden können, damit ein Grundstock auch in der Ferienzeit verfügbar bleibt. Wir haben das Gefühl, trotz der aktuell schwierigen Fahrzeugmarktlage, auf einem richtigen Weg zu sein. Auch in Zukunft werden wir versuchen, möglichst flexibel und mit Rücksicht auf die unterschiedlichen Interessen zu arbeiten.

  56. Wie auch Oliver schrieb, die KIA Ceed Sportswagons sind richtig gut. Bitte mehr davon. Buche die bevorzugt, auch als kleiner Mensch. 🙂

    Ein Grundangebot mit wenigen Autos die nicht für Langzeitbuchungen nutzbar sind finde ich ok. Bitte erlaubt aber weiterhin Urlaubsfahrten. Wir als 4-köpfige Familie haben kein Auto und nutzen teilauto für alles. Es wäre schön wenn das weiterhin möglich ist.

    Mit den großen Autovermietern habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Die werfen einen schonmal kurzfristig aus der Buchung, weil sie zu wenig Autos haben, man bekommt die unpassendsten Fahrzeuge, man hat das Theater wegen vollgetankt zurück – was nicht immer leicht ist, wenn die Tankstelle ein paar Kilometer weg ist und die Tanknadel schon einen mm gezuckt hat, etc.

  57. Danke für die Infos. Auch wir als vierköpfige Familie sind froh darüber Teilauto im Urlaub nutzen zu können. Genau aus den bereits genannten Gründen, das zu bekommen, was man bucht als auch der Fakt, dass ich lieber eine Firma wie Teilauto unterstütze und nutze als die großen wie Sixt und Europcar.
    Ich finde dieses Bashing der Urlaubsfahrer*innen völlig daneben. Wir meistern seit über 10 Jahren unseren Alltag ohne eigenes Auto, fast ausschließlich mit dem Rad und das gerne und fürs Klima. Die Möglichkeit zu haben dann zumindest für den Urlaub einfach ein Auto zu buchen ist uns dabei wichtig (das co2 für die fahrt kompensiere ich auch jedesmal). Solange die Angebote der Bahn für innereuropäische Reisen noch so begrenzt sind, gibt es für uns leider keine Alternative.

  58. Ich fände es gut, wenn für „Urlaubsautos“ (bspw. ab mehr als 2/3 Tagen) quasi nur bestimmte Autos zur Verfügung stehen, also nicht alle an alle Stationen sondern in Gebieten wo man mehr Autos zur Verfügung dafür stellen kann.
    Das kann man ja easy über die App programmieren: Wenn mehr als „2/3 Tage“ dann nur noch folgende Gebiete anzeigen natürlich mit textlichen Hinweis. So kann man auch direkt dafür einen gesonderten, günstigeren Tarif anbieten, da man das Auto länger hat.

    Denn wenn man langfristig einen großen Urlaub mit der Familie bucht, ist auch OK, wenn man dafür mal ein Auto etwas mehr außerhalb holt und wieder weg bringt.

    Die Urlaubsfahrten sollten allerdings nicht dafür sorgen, dass die Stationen für den Alltags-Verkehr / Arbeit tage- und wochenlang nicht zur Verfügung stehen.

  59. Würde es die Urlaubsfahrtenproblematik entschärfen, wenn die maximale Buchungsdauer davon abhängt wie weit sie noch in der Zukunft liegt? Also zum Beispiel: 4 Wochen sind okay wenn man erst in 2 Monaten los fährt, aber eine Woche vor Buchungsbeginn geht es dann maximal für 5 Tage? Da könnte Teilauto ggf. noch gegensteuern (in der Zeit ein zusätzliches Fahrzeug in die Nähe stellen?) und regelmäßige Nutzer der Station sehen das frühzeitig und können sich drauf einstellen.

    Oder würde es das Problem eher verschlimmern, weil viele Leute die Autos lange im Voraus und großzügig reservieren um dann ggf. kurzfristig zu stornieren?

  60. Da ich sehe, dass zu diesem Thema außerordentlich viele Kommentare abgegeben werden, muss ich wohl auch zumindest meine Meinung sagen – nicht dass diese Kommentare dann als repräsentatives Meinungsbild allein genommen werden und dann eventuell tA für mich an Attraktivität verliert.

    Bislang hat tA in fast allen Belangen aus meiner Sicht die richtigen Entscheidungen getroffen.
    Die bisherigen Regeln von tA haben daher auch zum stetigen Wachstum geführt (für die Mehrheit attraktiv) und sind allen Nutzern bekannt.

    Auch ich habe schon 50,00 bezahlt wegen zu später Rückgabe – aber OK, das ist nur fair – ich wusste es ja. Und bei bekanntermaßen beliebten Buchungstagen/-zeiten weiß ich, dass man spontan dann doch ein Auto von weiter weg holen muss etc.
    Sicherlich ist es so, dass es je nach Wohnort besser oder leichter zu kompensieren geht. Aber es gibt tatsächlich auch Orte, die gar keinen tA-Anschluss haben…was sollen die erst sagen?

    Ich bin deshalb dagegen, Zeitbegrenzungen oder Aufschläge (sagen wir mal bei Buchungen unter einem Monat) einzuführen. Eventuell könnte man die Stornierungsmodalitäten für diese Langzeitbuchungen noch etwas anpassen, damit tA besser planen kann.

    Die Anschaffung der Elektroautos zum jetzigen Zeitpunkt (Stichwort Reichweite und Bezahlprobleme an fremden Orten/Ländern, besonders bei Fahrten mit Kindern schwierig) hat bereits dazu geführt, den Pool an Fahrzeugen für längere Urlaubsfahrten schrumpfen zu lassen!

  61. Wäre nicht auch der Gebrauchtwagenmarkt für Teilauto ein Option?
    Ich hätte beispielsweise kein Problem damit auch mit einem älteren Auto zu fahren.
    Oder ist hier die Verfügbarkeit genauso ein Problem?
    Ich finde übrigens die Kombination bei Teilauto klasse. Die alltäglichen Spontanfahrten und die Urlaubsfahrten beim gleichen Anbieter, dem man vertraut.
    Danke euch für euren Einsatz.

    1. Hallo Friedemann, je älter das Auto ist, desto anfälliger wird es für Ausfälle. Bei Gebrauchtwagen wäre uns das Reparaturen-Risiko zu hoch. Deshalb ist das eher keine Option. Aber danke fürs Mitdenken und danke für das Lob!

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