Unser Weihnachtsgeschenk ans Klima: teilAuto wird CO₂-neutral.

Unser Beitrag

Wir alle wollen einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten. Als regional verwurzelter Carsharing-Anbieter für Mitteldeutschland setzen wir uns hier ganz bewusst mit an die Spitze der Entwicklung. Denn Gemeinwohl und Umweltschutz kann man nur gemeinsam denken und dementsprechend handeln. Zum Beispiel mit der CO₂-Kompensation.

Wie es funktioniert

Die Idee dahinter ist ganz einfach: Jedes Mal, wenn Sie die Tankkarte DKV Card CLIMATE benutzen, fließt ein CO₂-Aufschlag an myclimate Deutschland und von dort direkt in zertifizierte Klimaschutzprojekte überall auf der Welt, in denen CO₂ in dem Umfang kompensiert wird, wie durch die Verbrennung der getankten Menge Kraftstoff entsteht. Damit lassen sich Mobilität, Umweltschutz und aktive Verantwortung einfach und nachhaltig verbinden. Weil wir dem Gemeinwohl verpflichtet sind, legen wir die daraus entstehenden Mehrkosten nicht einfach auf den Mietpreis für die Fahrzeuge – und damit auf Sie – um, sondern übernehmen die Kosten für mehr Klimafreundlichkeit selbst.

Was wir noch vorhaben

Da wir unser Angebot so klimafreundlich wie möglich gestalten wollen, möchten wir auch unser Angebot an E-Mobilen erweitern. Viele Nutzer*innen haben uns in letzter Zeit darauf angesprochen, ob sie einen individuellen Beitrag leisten können, dass wir unser Engagement in die E-Mobilität noch forcieren und wir damit auch mehr dieser Fahrzeuge bereitstellen können. Dazu überlegen wir gerade Ansätze, die eben dies aufgreifen:

In 2021 soll ein „Fond für Elektromobilität“ geschaffen werden bei dem wir uns gemeinsam mit Ihnen engagieren. Damit ließen sich die Mehrkosten von der Flottenerweiterung bis zur Ladeinfrastruktur besser finanzieren. Die Idee: Ein freiwilliger Zuschlag pro Kilometer oder Buchung. Für jeden Euro, den die Nutzer*innen von teilAuto einzahlen, legt teilAuto nochmals einen Euro drauf. Die Gesamteinnahmen (treuhändisch verwaltet) fließen zu 100 % in den Ausbau der Elektromobilität.

Nachhaltig wird auch unser Angebotsniveau bleiben. Wir haben die Zahl der Fahrzeuge während des schwierigen Jahres 2020 nicht reduziert, sondern in allen Städten in etwa das Niveau des Vorjahres gehalten. Diesen Kurs wollen wir beibehalten – gemeinsam mit Ihnen und gemeinsam für ein großes Ziel.

Sie haben Fragen zur CO₂-Neutralität von teilAuto? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@teilauto.net.

28 Kommentare

  1. Super, dass ihr die Mehrkosten sogar selbst übernehmt! Wenn das noch mit in die Kalkulation zur eigenen Wirtschaftlichkeit mit reinpasst, dann frage ich mich, warum nicht andere Unternehmen mit eigenen Fuhrparks diesem Beispiel folgen? Großartig, dass ihr hier als Vorbild vorangeht! 👍

  2. Perfekt, das hört sich sehr vielversprechend an! Vielleicht schafft es ja in Zukunft sogar der VW ID.3 in die Flotte, das wäre dann das neue E-Mobil in der Kategorie „Kompakte“, welches bisher durch den E-Golf repräsentiert wurde.

  3. Geil, danke! Es wäre auch toll wenn Mann in der App mit E-Fahrzeug als Kategorie filtern könnte. Ich würde gern nur e-Autos fahren. Momentan kann es etwas aufwändig sein sie auszusuchen.

  4. Ich vermisse bei dieser Euphorie einen klaren Blick auf die E-Autos: Wie ist die Gesamtökobilanz dieses Produktes im Vergleich zu herkömmlichen Antriebsarten? Wo und wie wird der Strom produziert?

  5. Alles gute Ideen und toll, dass ihr Ideentreiber seid und mit gutem Beispiel vorangeht. Bei aller Euphorie bitte aber durchgehend transparent die Wirkungskette darstellen. Mobilität zu Nullemission gibt es nicht, dass sollte ebenso klar dargestellt werden. Alle Ressourcen sind nur begrenzt verfügbar. Kompensation ist gut, aber dann auch nah am Ort der Ursache und nicht irgendwo in der Welt.

  6. Mal nachgeschlagen und nachgerechnet:
    * DKV führt 1,25 Cent pro Liter Benzin an myclimate ab.
    * Eine Tonne CO2 entsprechen 420 Liter Benzin
    Damit kompensiert teilAuto also die Tonne CO2 für 5,25 EUR.

    Allein die 2021 eingeführte (und für eine Klimawirkung viel zu tief angesetzte) CO2-Abgabe von 25 EUR pro Tonne CO2 liegt damit knapp 5x höher.

    Sorry, aber dieses Weihnachtsgeschenk ist green-washing zum Fremdschämen.

    Mit Benzin-Autos CO2-neutral unterwegs zu sein, ginge nur, synthetischen Kraftstoff zu verwenden, der z.B. aus überschüssigem Windstrom produziert werden würde. Die hierfür notwendigen Mehrkosten lägen eher bei 1,25 EUR pro Liter als 1,25 Cent pro Liter Benzin.

    1. Vllt. ist die Überschrift nicht gut gesetzt, green-whashing ist nicht beabsichtig: Wir rechnen 400kg/ To und führen 1,33 (Benzin)/ 1,25 Cent (Diesel)/ Liter zzgl. einer jährlichen direkten Spende an myclimate ab. Und ja, es ist nur ein Anfang. Eine Abgabe für alle von 80 EUR/ To wäre uns auch lieber und gerechter. Amn.: In einer früheren Antwort standen 2 Cent/ Liter. Das war falsch, da für die Kompensation keine MwSt. abgeführt wird und die Spende separat ausgewiesen auch ehrlicher/ transparenter ist.

  7. Hallo Klaus, gut gerechnet und doch falsch argumentiert. Die EU-Abgabe für die Tonne CO2 ist nicht gleich zu setzen mit den Kosten für den Ausgleich einer Tonne CO2 durch myclimate. Natürlich ist es besser, kein Auto zu fahren. Doch ist Carsharing gerade dafür da, weniger Auto zu fahren. Der Ausgleich ist ein Sahnehäupchen, um die Bilanz weiter zu verbessern. Übrigens sind E-Autos in dem Sinn keine Lösung, denn auch unser Strommix wie auch Ökostrom haben real auch einen CO2-Fußabdruck. Beim Ökostrom nur wesentlich kleiner.

  8. Ich kann Klaus W. nur zustimmen. Durch ein paar Cent wird das Autofahren ganz sicher nicht klimaneutral. Auch, bei diesem Betrag von Ausgleich oder Kompensierung zu sprechen ist reines Greenwashing, denn nichts von beiden trifft hier zu.

    Keine Frage, das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, den ich als Nutzer von teilAuto begrüße. Aber dann bitte auch ehrlich damit umgehen und keine falschen Versprechungen machen. Greenwashing gibt es bereits genug, auf diesen Zug muss man nicht auch noch aufspringen.

  9. Um die Frage zu beantworten, die „S.“ gestern stellte: In den Nachtstunden und im Monat Dezember erzeugen Photovoltaikanlagen keinen Strom. Bei Windstärke Null erzeugen Windräder keinen Strom. Schränken wir die Rinder- und Schweinezucht ein, geht den Biogasanlagen der Nachschub aus. Des Weiteren gibt es Bürgerinitiativen gegen den Bau von Wasserkraftwerken, weil das angeblich einen Eingriff in die Landschaft darstellt.
    Bleibt noch der Strom aus Wärmekraftwerken. Sie werden mit Erdgas, Erdöl, Kohle oder Uran befeuert.
    Im Februar 2018 stand das Stromnetz in Deutschland drei Tage lang kurz vor dem Zusammenbruch – trotz französischer Atomstromimporte.
    Bevor die Zahl der Elektroautos in Deutschland weiter steigt, müssten tragfähige Starkstromtrassen von Ostfriesland nach Baden Württemberg gebaut werden. Die Windräder in der Nordsee erzeugen an Sonn- und Feiertagen Strom, den Niemand abnimmt. Höchstspannungsleitung nach Süden fehlt, Pumpspeicherwerke fehlen…Dann muss eben Jemand die E-Autos am Sonnabend zum Aufland an die Nordseeküste bringen…

  10. Wenn teilAuto die Klimaabgabe aus der eigenen Tasche bezahlt, ist das aus meiner Sicht nur Imagepflege beim Kunden.
    Wenn Unternehmen zugunsten des Kunden auf Einnahmen verzichten, muss das Unternehmen entweder
    a) effektiver geworden sein, d.h. die internen Ausgaben für für den Service sind gesunken bei gleichbleibenden Einnahmen
    oder b) das Geld an anderer Stelle wieder reinholen / einsparen. Meist geht das Zulasten der Arbeitnehmer oder von Menschen in der vorgelagerten Lieferkette.

    Ich hoffe teilAuto ist effektiver geworden, ansonsten fände ich das vorgehen fraglich.

    Ich finde es nur fair, wenn alle Kunden an der Abgabe beteiligt werden. Klimaschutz ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Jeder muss dafür was tun. Dieser Kelch sollte auch an den teilAuto-Kunden nicht vorübergehen. Dem Kunden ein grünes Gewissen schaffen, sodass er sich aus seiner Komfortzone nicht rausbewegen muss, geht gar nicht!

  11. Das ist ja alles ganz nett. Aber was teilAuto hinsichtlich seiner Elektroflotte in 2021 endlich mal lösen muss, ist das Laden der Elektroautos an anderen Ladesäulen als der Heimatsäule. Ich kann einfach nicht verstehen, warum teilAuto hier immer noch so mauert. Ihr kassiert von den Elektroautofahrern den gleichen Kilometerpreis wie für ein Verbrennerfahrzeug, aber weigert Euch die Stromkosten für das Laden an einer anderen Ladesäule als der Heimatsäule zu übernehmen.

    Das ist nicht nur unfair den teilAuto Nutzern gegenüber, die sich bewusst für die Buchung der Elektroautos entscheiden, sondern auch absolut unverständlich, da die Ladekarten inzwischen auch in Roamingverbünden nutzbar sind. So ist die Ladekarte in den Jenaer Zoes von den Stadtwerken und könnte ohne weiteres im „Ladenetz“-Verbund genutzt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das soviel Mehrkosten verursacht.
    Diese künstliche Beschränkung auf die Heimatsäule schränkt außerdem die Reichweite der E-Autos künstlich ein auf die Hälfte dessen, was das E-Auto packt. So werden aus den ca. 250 km Reichweite im Zoe einfach mal 125km, weil man muss immer noch zur Heimatsäule zurückkommen.

    Wenn ich mir also von teilAuto für 2021 was wünschen dürfte, dann dass man die Ladekarte endlich auch an anderen Ladesäulen nutzen kann. Richtig toll wäre, wenn man in der teilAuto App Ladesäulen in der Umgebung finden könnte und das Laden an der Säule ganz einfach in der App starten könnte (*träum*). Dafür hab ich mir übrigens letzte Woche die EnBW mobility+ App aufs Smartphone gezogen, um auch mal ad hoc an einer „Ladenetz“-Säule in Gotha den Zoe aufladen zu können. Die 18 kWh haben mich 6,86 € gekostet. Mit der Karte der Jenaer Stadtwerke wäre es vielleicht noch günstiger geworden als der EnBW Standard-Tarif für Spontanlader. Also teilAuto was hält Euch noch davon ab?

    1. Den Wunsch werden wir erst erfüllen, wenn wir überregional für den Großteil des Ladenetzes EINEN Zugang und EINEN verlässlichen (kalkulierbaren) Preis/ kWh haben. Und: Der Betrieb der E-Fz wird heute noch durch die Verbrennerflotte subventioniert. Das hält uns ab bzw. deshalb „mauern“ wir.

    2. Hallo Thomas, hier noch mal eine etwas detailliertere Antwort des Regionalleiters. “ … volle Zustimmung – eine Roamingkarte für Ladestationen steht auch bei uns ganz oben auf der Wunschliste. Was uns davon abhält: Es gibt schlicht keine Kostengarantie oder Best-Preis-Abrechnung von Stromkosten an öffentlichen Ladepunkten, jeder Anbieter hat – trotz gemeinsamer Abrechnung wie bei Ladenetz – seine eigene Preisstruktur. Ob nach Zeit, Verbrauch oder einem Mix aus beidem abgerechnet wird, ist jeweils sehr unterschiedlich.
      Bspw. rechnen die Stadtwerke Jena-Pößneck seit 1.7.20 pauschal 1,93 EUR je Ladevorgang ab zzgl. 0,38 EUR/kWh, die Stadtwerke Erfurt dagegen 1,46 EUR bis 2,92 EUR je Ladevorgang zzgl. 0,33 EUR/kWh. Das ist in beiden Fällen wesentlich mehr, als an der Basisstation unserer Elektrofahrzeuge. Eine verbrauchsabhängige Kalkulation der E-Auto-Kosten ist dadurch unmöglich, bei DC-Ladesäulen schnellen die Pauschalpreise z.T. nochmals nach oben. Da wir E-Autos trotz deutlicher Mehrkosten (Beschaffung, Infrastruktur, geringere Reichweite und damit Auslastung) zu gleichen Tarifen wie Verbrennerfahrzeuge anbieten und damit attraktiv halten wollen, können wir Roaminglösungen erst dann einführen, wenn diese verbrauchsabhängig, verlässlich und über die ganze E-Flotte einsetzbar sind.“

  12. teilAuto: „Was uns davon abhält: Es gibt schlicht keine Kostengarantie oder Best-Preis-Abrechnung von Stromkosten an öffentlichen Ladepunkten, jeder Anbieter hat – trotz gemeinsamer Abrechnung wie bei Ladenetz – seine eigene Preisstruktur.“

    Mit keiner Karte kann man allen Säulen laden. Aber warum macht ihr nicht einfach eine Kooperation mit dem ADAC (EnBW)? Feste Preise an fast allen Säulen in Deutschland! Eine funktionierende App zeigt jederzeit, wo man laden kann. Einfacher geht es nicht und ein Image-Gewinn für beide Seiten!

  13. Wir würden sehr gerne mehr e-Auto fahren. Das Angebot ist recht gering und Fahrt mit ÖPNV nötig. Einige Zeit habe ich zum Tanken Plugsurfing mit recht dichtem Vertragsnetz genutzt. Das war zunächst abenteuerlich, funktionierte aber meist gut. Statt bis Chemnitz ist auch der Harz kein Problem. Aber die Preise wurden pauschaler und damit etwas teurer. Strom macht nur Sinn von Firmen, die reinen Ökostrom, also im gesamten eigenen Strommix verkaufen, nicht nur einen blenderischen „Ökotarif“ zu Lasten des Strommix der anderen Kunden. Wir nutzen z.Bsp. seit längerer Zeit aWattar. Man kann das recht clever steuern und gezielter die Überschüsse aus Wind und Sonne nutzen und im e-Auto speichern. Vielleicht denkt Ihr mal darüber nach. Das wäre dann das Nonplusultra 😉

  14. Ich verstehe nicht warum ihr denkt, dass es keine Ladeanbieter mit einheitlichen Preisen gibt. Bei EnBW kann man an eigentlich jeder Säule laden und der Preis ist günstig und einheitlich an jeder Ladesäule.
    Des Weiteren würde ich mir ein paar wenige Elektroautos für Mittel- bis Langstrecken wünschen. Also mit mehr Reichweite und vor allem mehr Ladeleistung. Mit den 22 kw/h macht es einfach kein Spaß an der Autobahn zu laden. Wie wäre es wenigstens mit einer Zoe mit dem 50kw/h CCS Anschluss oder am besten einen ID 3 oder Kia e-niro. Zumindest der Id 3 ist preislich ähnlich

  15. Liebes Teilautoteam,
    vielen Dank für diesen Beitrag. Es ist ein Anfang, jedoch gibt es durchaus Nutzer wie mich, die darüberhinaus gerne die gefahrenen KM noch zusätzlich freiwillig kompensieren wollen. Gibt es schon Überlegungen diesen Gedanken in die Teilauto Plattform zu integrieren?

    Beste Grüße

    Ringo

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